ANLEGESTELLEN
A
Assmannshausen
Sehenswürdigkeiten
- Pfarrkirche Heilig Kreuz
- Das ehemalige Kurhaus am nördlichen Ortseingang wurde nach der Beendigung der Kuranwendungen im Oktober 1950 an die katholische Kirchengemeinde Assmannshausen verkauft und untersteht dem Bistum Limburg. Es wurde zu einem Alten- und Pflegeheim umgebaut und trägt seitdem den Namen Sankt-Thomas-Morus-Haus
- Von der ca. zwei Meter dicken Befestigungsmauer, die Kurfürst Berthold von Henneberg 1491 anlegen ließ, sind noch Reste an der Rheinfront zu erkennen.
- Aus der ehemaligen Treidelstation (1541 erstmals genannt), wo die Pferde gewechselt wurden, die die Rheinschiffe stromaufwärts über die schwierige Passage des Binger Lochs zogen, entstand das Schiffer-Zunfthaus und heutige Hotel und Gasthaus Krone (seit 1808). Es gilt als eines der ältesten Gasthäuser Deutschlands. Dort residierten die Künstler und Schriftsteller der Romantik, die Assmannshausen im 19. Jahrhundert besuchten.
- Auch innerorts befinden sich Gaststätten in Fachwerkhäusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert.
B
Bacharach
Sehenswürdigkeiten
- Fachwerkhäuser, die in der gesamten Stadt zu finden sind. Eine ganze Zeile fasst Bacharach mit der Stadtmauer zum Rhein hin ein.
- Altes Haus, mittelalterliches Fachwerkhaus von 1568
- Haus Utsch von 1585, seinerzeit auch von Friedrich Wilhelm Utsch, dem "Jäger aus Kurpfalz", bewohnt
- Alter Posthof
- Alter Marktplatz
- Kurpfälzer Amtskeller
- Ehemalige kurpfälzische Münze
- Zollhof mit der katholischen Kirche St. Nikolaus
- Evangelische Kirche St. Peter
- Ruine der gotischen Wernerkapelle
- Die Bacharach umgebende zum Teil begehbare Stadtmauer
- Die Türme der Stadtmauer: Diebesturm (Reste), Zehnt-turm, Spitzenturm (Reste), Postenturm, Holztor (Steeger Tor), Liebesturm, Halbturm (Reste), Kühlbergturm (Reste), Sonnenturm (Reste), Hutturm, Zollturm (nicht mehr vorhanden), Kranentor, Markttor, Münztor, Winandturm. Die Stadtbefestigung ist eine der am besten erhaltenen in Rheinland-Pfalz
- Rheininsel, der Bacharacher Werth
- Burg Stahleck
- Reste einer Römerstraße oberhalb von Burg Stahleck
- Burg Stahlberg über Bacharach-Steeg
- Blücher-Gedenkstein an der Rheinfähre
Bingen

Sehenswürdigkeiten
- Binger Mäuseturm
- ehemalige Stiftskirche Basilika St. Martin aus dem 15. Jahrhundert mit romanischer Krypta
- Burg Klopp
- Rochuskapelle
- Drususbrücke mit romanischer Brückenkapelle
- Alter Rheinkran
- Haferkasten (nach 1689) mit Stefan-George-Museum
- Puricellipalais − Empirebau von 1780
- "Alter Friedhof" aus dem 19. Jahrhundert mit Napoleondenkmal
- Historisches Museum am Strom "Hildegard von Bingen"
- Villa Sachsen, stattliches Weingut und Kulturzentrum der Soka Gakkai International in Deutschland
- römische villa rustica im Binger Wald
- Europareservat Rheinauen
- technisches Kulturdenkmal Reiterstellwerk Bingerbrück
- Ein neues Konzept wird mit der Kulturregion Frankfurt Rhein-Main eröffnet. Darin sollen Industriebauwerke auf den 160 Kilometern zwischen Miltenberg und Bingen zu einer Erlebnisroute über das Industriezeitalter in Süddeutschland verknüpft werden[6]. Bereits 700 Bauwerke sind wissenschaftlich erfasst.
Burg Rheinstein

Die Burg ist heute, nach über dreißig Jahren Sanierungsarbeit, aufwändig instandgesetzt und weitestgehend wieder im Original ausgestattet. Sie befindet sich im Privatbesitz, ist aber zu regelmäßigen Öffnungszeiten entgeltlich der Öffentlichkeit zugänglich. Besonders sehenswert sind die zum großen Teil rekonstruierten Architekturmalereien sowie die restaurierten Glasfenster aus dem 14. bis 17. Jahrhundert. Auf der Burg befindet sich ein Gastronomiebetrieb, und es kann ein Turmappartment und eine Ferienwohnung auf der Burg gemietet werden. Für standesamtliche oder kirchliche Trauungen stehen romantische Gärten und historische Räume zur Verfügung.
K
Kaub

Sehenswürdigkeiten
- Die Burg Pfalzgrafenstein liegt auf einer Insel im Rhein.
- Als Reste der Stadtbefestigung sind fünf erhaltene Haupttürme und ein kleiner Wehrgang zwischen Altem Rathaus und Mainzer Torturm erhalten. Dieser arkadenüberdeckte Wehrgang ist auch heute noch begehbar und kann bei Hochwasser als Notgang benutzt werden. Die fünf Türme sind der Mainzer Torturm (im Kern 13. Jahrhundert, mehrfach verändert zeitweise in Fachwerk und mit Zinnenkranz, heute Hotelrestaurant), der heutige Kirchturm von St. Trinitatis, der Dicke Turm oder Diebsturm (1485-1487, Haube zwölfeckig mit Holzumgang, seit 1806 in Privatbesitz), der Zollschreiberturm im Innenhof des kurpfälzischen Amtshauses sowie der Weseler Turm außerhalb des Ortes im Blüchertal.
- Das Blücherdenkmal schuf Fritz Schaper erst 80 Jahre nach dem historischen Ereignis an der Rheinfront. Hier verläuft eine kleine Promenade mit Parkanlagen, Cafés und Restaurants.
- Die Zollstraße (parallel zum Rheinufer verlaufend, durch die Bahnlinie von der Promenade getrennt) ist die zweite Flaniermeile des Ortes mit einigen historischen Gebäuden, Cafés und Restaurants. Im Zollhaus , einem Fachwerkbau wohnte August Neidhardt von Gneisenau 1813/1814. Auch im ehemaligen Gasthaus Stadt Heidelberg (um 1780, heute Sitz eines Weinguts) nahm Gneisenau Quartier.
- Die ehemalige Zollschreiberei (Zollstraße 42) wurde 1552 auf der alten Stadtmauer erbaut und diente als kurpfälzisches Amtshaus bis 1801; seither befindet es sich in Privatbesitz. Von 1485 stammt das in die Stadtmauer eingelassene Wappen des Pfalzgrafen bei Rhein. Im Innenhof mit Fachwerkbau, Galerie und Zollschreiberturm sind Hochwassermarkierungen angebracht.
- Die Kurpfälzische Amtskellerei nebenan war schon im 14. Jahrhundert Amtskellerei, Kelterhaus, Fruchthaus und Salzspeicher; das hintere Gebäude im Innenhof mit Treppenturm steht auf den Mauern dieses älteren Baus. Das straßenseitige Haupthaus stammt von 1722 und diente als kurpfälzische Verwaltungsbehörde, später als Forstverwaltung; seit 1969 ist es in Privatbesitz. Über dem Eingang prangt die Apokalyptische Sonnenfrau aus Kapitel 12 der Offenbarung des Johannes mit der Inschrift Mulier amicta sole et luna.
- Einige Gebäude von historischer Bedeutung, die heute allerdings völlig verändert sind, befinden sich in der Metzgergasse. Nr. 2 ist das angebliche Geburtshaus des Elslein von Kaub. Vom ehemaligen Mainzer Domhof aus der frühesten Zeit der Stadtgeschichte (Nr. 21) ist nichts mehr übrig. Maria Spes von Bielefeld, Freifrau von Witzleben, erwarb den Bau 1734 und schenkte ihn 1755 dem Kloster Allerheiligen in Oberwesel. Dieses Gebäude (Pfarrhaus bis 1802) ist 1876 abgebrannt. An dem Neubau ist aber noch das Wappen des Freiherrn Adam Heinrich von Witzleben, Kommandant auf Burg Gutenfels in den Jahren 1714-1751, und seiner Ehefrau Maria angebracht.
- Das Blüchermuseum ist im ehemaligen Gasthaus Zur Stadt Mannheim in der Metzgergasse (Quartier Blüchers) untergebracht. Der Weinhändler Külp hatte hier seit 1764 eine Konzession.
- Gegenüber dem kleinen Marktplatz mit dem achteckigem Brunnen, den vier wasserspeiende Masken speisen und den ein steinerner Löwe als Emblem des Hauses Nassau zum Gedenken an Wilhelm I. krönt, und der Apotheke von 1803 befinden sich nebeneinander die evangelische und die katholische Kirche.
- Der älteste Teil der Pfarrkirche ist der 27 Meter hohe fünfgeschossige Turm, der zur Stadtbefestigung gehörte. Dieser stammt mit dem ursprünglichen Kirchenbau aus dem 12. Jahrhundert. Um 1440 wurde das Langhaus umgebaut. Dieses war seit alters her der Heiligen Dreifaltigkeit (St. Trinitatis) geweiht, der Chorraum hingegen stand unter dem Patronat von St. Nikolaus. Ab 1560 fanden in der Kirche nur protestantische Gottesdienste statt. Ab 1687 nutzten Katholiken und Protestanten die Kirche nach dem Pfälzischen Kirchensimultaneum für 20 Jahre gemeinsam. Als 1707 der Chorbogen vermauert wurde, entstand eine Doppelkirche. Von da an feierten die Protestanten ihre Gottesdienste im Langhaus, der Kirche St. Trinitatis, die Katholiken im Chorraum. Dieser wurde 1771 abgebrochen um an dieser Stelle 1772 die katholische Kirche St. Nikolaus als Spätrokoko-Bau zu errichten mit einem Dachreiter für zwei Glocken und einem Nikolaus-Relief über dem Eingang. Wertvollstes Ausstattungsstück war die so genannte Cauber Madonna, eine bedeutende Skulptur rheinischer Spätgotik, die sich seit 1924 im Hessischen Landesmuseum in Kassel befindet; hier gibt es nur eine Replik.
- Das Alte Rathaus (Marktstraße 4) mit Fachwerkobergeschoss ist ein Wiederaufbau (1655−1663) eines im Dreißigjährigen Krieg abgebrannten Ursprungsbaus von 1603.
- Enge Gassen führen in die oberen, autofreien Bereiche an Hochstraße und Schlossweg, der in den Rheinsteig auf die Rebhänge übergeht.
- Die Burg Gutenfels wurde bis zum Verkauf 2006 als Hotel genutzt.
L
Lorch
Sehenswürdigkeiten
Das Robert-Struppmann-Museum ist das Heimatmuseum der Stadt. Es beherbergt wertvolle Schnitzereien, Dokumente, Plastiken und sakrale Gegenstände, unter anderem den in Holz geschnitzten Kopf des enthaupteten Johannes des Täufers aus dem 12. Jahrhundert und die thronende Madonna mit Jesuskind und Traube aus dem frühen 14. Jahrhundert. Es ist im Frühling, Sommer und Herbst jedes Wochenende nachmittags geöffnet und dient unter anderem auch dazu Touristen als Anlaufstation für Informationen und Nachfragen zu dienen. Dort gibt es auch viele Broschüren die man dort kostenlos bekommen kann. Außerdem kann man auch Bücher über die Geschichte und den Weinbau in Lorch kaufen.O
Oberwesel

Sehenswürdigkeiten
- Museum der Stadt Oberwesel (im Kulturhaus Oberwesel - Kulturstiftung Hütte)
- Schönburg
- Stadtmauer: Die zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichtete und teilweise begehbare Stadtmauer wurde im 14. Jahrhundert erweitert und verstärkt und ist mit 16 Wehrtürmen − u.a. Hospitalgassenturm, Steingassenturm, Katzenturm und Ochsenturm, dem markantesten Turm mit Zinnenkranz und aufgesetztem Oktogon (Butterfassturm) − die am besten erhaltene Ummauerung am Mittelrhein. Ein Zugang für einige 2006 noch nicht begehbaren Abschnitte ist geplant.
- Wernerkapelle: Chor der ehemaligen Kapelle des 1689 zerstörten Hospitals
- Liebfrauenkirche: Mit ihrem Bau wurde 1308 begonnen. 1331 wurde sie geweiht und 1375 endgültig fertig gestellt. Sie wurde anstelle einer Vorgängerkirche, die erstmals 1213 erwähnt wurde, errichtet. Von dieser Marienkirche übernahm die heutige Kirche ein Stift für Weltpriester (im Gegensatz zu Ordenspriestern). Von ihrer Architektur und Ausstattung her (Goldaltar, Lettner, Wandmalereien) zählt sie zu den bedeutendsten gotischen Kirchen im Rheinland.
- St.-Martins-Kirche: Gotischer Bau von 1350 auf der Grundlage eines romanischen Vorgängerbaus; der Bau wurde auf Grund der defizitären wirtschaftlichen Lage des Stifts nicht fertiggestellt. Der im Weseler Krieg zu Verteidigungszwecken in die Stadtmauer einbezogene Turm ist ein illustratives Beispiel sakraler Wehrarchitektur im Rheinland. Von der gotischen Ausstattung ist viel zerstört. Erhalten sind einige Wandmalereien um 1500 / 1600.
- Minoritenkloster: Das 1242 gegründete Franziskanerkloster hob Napoleon 1802 auf. Beim großen Stadtbrand von 1836 wurde es zerstört und ist seither Ruine.
- Marktplatz mit Rathaus von 1842 und Fachwerkhäusern (Weinstuben und Restaurants)
R
Rüdesheim

Sehenswürdigkeiten
- Das Niederwalddenkmal vom Jahre 1883
- Der Osteinsche Landschaftspark Niederwald aus dem 18. Jahrhundert
- Die Drosselgasse mit zahlreichen Weinschenken
- Die "Pfarrkirche St.Jakob" aus dem 15. Jahrhundert
- Die Ruine der Burg Ehrenfels
- Die Brömserburg, älteste Burg im Welterbe "Oberes Mittelrheintal" mit dem Weinmuseum
- Der Binger Mäuseturm aus dem 14. Jh.
- Die Benediktinerinnenabtei St. Hildegard oberhalb des Stadtteils Eibingen
- Überreste der Hindenburgbrücke
- Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett, erstes Deutsches Museum für Datenspeicher-Musikinstrumente. Auf über 400 m² Ausstellungsfläche wird der Besucher auf kurzweilige Weise in die Geschichte der selbstspielenden Musik und deren Instrumente eingeführt. Von der zarten Spieluhr bis zum tonnenschweren Orchestrion sieht und hört der Besucher einen Querschnitt aus vier Jahrhunderten. Besonderheiten: einzigartige Sammlung selbstspielender Geigen, wie z.B. Hupfeld Phonoliszt Violina mit 6 Geigen, Hupfeld Violina Orchestra (einziges bekanntes Original der Welt), Poppers Violinovo usw.[3]
- Mittelalterliches Foltermuseum mit zahlreichen Folterinstrumenten[4]
- Asbach Besucher Center Präsentation der Asbach-Brennerei mit Asbach Shop[5]
- Rheingauer Weinmuseum Brömserburg Erzählt die 1000jährige Weinbaugeschichte in Deutschland mit Schwerpunkt Rheingau in der ältensten Burg im Welterbe Oberes Mittelrheintal[6]
- Spielzeug- und Eisenbahnmuseum Viele historische Spielsachen und ein 17 Meter langes Eisenbahnmodell des Romantischen Rheintals um 1930[7]
S
St. Goar

Sehenswürdigkeiten
Die Burg Rheinfels liegt oberhalb von St. Goar und wurde 1245 von Graf Diether von Katzenelnbogen gegründet. Nach ihrem Ausbau zur Festung war sie die größte Wehranlage im Mittelrheintal und setzte Maßstäbe für den gesamten Burgenbau im Deutschen Reich. Ende des 18. Jahrhunderts zerstörten französischen Revolutionstruppen die Festung. Danach wird die Ruine als Steinbruch für andere Bauwerke benutzt. 1843 erwarb Prinz Wilhelm von Preußen, der spätere Kaiser Wilhelm I., die Ruine und bewahrte sie so vor weiteren Zerstörungen. Seit 1925 ist die Stadt St. Goar im Besitz der Burg. Heute beherbergt die Burganlage einen Hotelbetrieb und eine Gaststätte. Außerdem ist auf dem Burggelände das Heimatmuseum der Stadt untergebracht.Die dem heiligen Goar geweihte Evangelische Stiftskirche im Zentrum von St. Goar ist eine Kirche mit romanischen und gotischen Merkmalen. Die dreischiffige, romanischer Krypta stammt aus dem Ende des 11. Jahrhunderts. Im dreischiffigen, gotischen Langhaus befinden sich Wandmalereien aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts.
Die Ende des 19. Jahrhundert errichtete Katholische Pfarrkirche zum Hl. Goar ist im neugotischen Stil erbaut. Sehenswert ist die spätgotischer Grabplatte des Hl. Goar sowie ein Altarbild aus dem Jahr um 1480, das zu den wertvollsten Arbeiten
St. Goarshausen

Sehenswürdigkeiten
Oberhalb der Stadt liegen die Ruinen der 1806 von den Truppen Napoléon Bonapartes gesprengten Burg Katz (Neukatzenelnbogen).Burg Katz oberhalb von St. Goarshausen
Bei Sankt Goarshausen liegt der Loreley-Felsen. Ein Besucherzentrum mit Museum informiert vor Ort über Kultur und Wirtschaft dieser Region.
In Sankt Goarshausen liegen die zwei Burgen Katz (ehemals Burg Neu-Katzenelnbogen) und Maus (auch Deuernburg oder Thurnberg genannt). Burg Katz ist nicht zur Besichtigung freigegeben, wohingegen auf Burg Maus im Stadtteil Wellmich regelmäßig eine Vogelflugschau stattfindet. Von dort aus hat man auch einen guten Ausblick auf die gegenüberliegende Ruine der Burg Rheinfels. Erreichbar ist Burg Rheinfels von St. Goarshausen aus mit der Fähre, die nächste Brücke ist 30 km entfernt. Die evangelische Kirche in St. Goarshausen wurde 1863 von Eduard Zais erbaut. Sie beherbergt eine Orgel aus dem gleichen Jahr von Christian Voigt aus Igstadt, die 2006 restauriert wurde.
Der Rhein bei St. Goarshausen-Wellmich mit Burg Maus
Die Verbindung zwischen Sankt Goar und Sankt Goarshausen wird durch eine Rheinfähre aufrecht erhalten. Über das Für und Wider, diese Fähre durch eine Brücke zu ersetzen, wird seit Jahrzehnten gestritten, wobei das Hauptargument ein durch den Bau ermöglichter wirtschaftlicher Aufschwung bzw. die touristische Förderung des inzwischen UNESCO-Welterbe gewordenen Mittelrheintals ist, gleichzeitig aber die Gremien der UNESCO eine Brücke an dieser Stelle mit den Welterbestatus für unvereinbar halten. Kritiker weisen zudem darauf hin, das zur Stärkung der Infrastruktur ein alternativer durchgehender 0-24 h Fährverkehr, welcher nicht ohne öffentliche Förderung kostendeckend durch die private Fährgesellschaft betrieben werden kann, nach einer zu kurzen Versuchsphase mit dem wegfallen der Zuschüsse durch das Land Rheinland-Pfalz wieder eingestellt werden musste.
T
Trechtingshausen
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